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© Eberhard Schwenk
Version 07.01.2012
Für mich ist Thomas Häcker für dieses Thema der kompetenteste Mann auf unserem Planeten. Lesen Sie deshalb unbedingt einen Beitrag von ihm.
http://www.bwpat.de/ausgabe8/haecker_bwpat8.pdf
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Meine eigenen Erfahrungen mit Portfolios in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern erstrecken sich über etwa 15 Jahre und manche Anwärter taten sich dabei sehr schwer, fertigten ihr Lerntagebuch oder Portfolio sehr widerwillig an. Deren Einwände waren meist: „Zu viel Schreibarbeit“ – „Zu wenig Zeit“ – „Mehrarbeit“ – „Freiwillig mach ich das nicht“ – „Darin erkenne ich keinen Sinn“
Wenn aber, wie wir aus eigenen aktuellen Erhebungen am Ende der Ausbildung wissen, die eigenen Unterrichtserfahrungen die wichtigste Quelle des Kompetenzzuwachses der angehenden Lehrer darstellt, dann müssen sie über genau diese Unterrichtserfahrungen intensiv reflektieren. Dies wiederum geschieht am sinnvollsten in einem Entwicklungsportfolio, das den ganzen Professionalisierungsgang erhellt: Die Knackpunkte, die Bewältigungen, die Hindernisse und Grenzen, die eigenen Potentiale, die Entwicklungsmöglichkeiten und all solche Dinge werden dort herausgearbeitet.
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Prüfungstipp!
Das aber, darüber müssen Sie sich im Klaren sein, ist die beste Prüfungsvorbereitung überhaupt. Denn bei Lehramtsprüfungen stehen immer auch Sie selbst mit Ihren Standpunkten, Entwicklungen und Konzepten auf dem Prüfstand.
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Lesen Sie mehr zum Thema Portfolio in unserem Buch:
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Aus den obigen Ausführungen folgen
weitere Prüfungstipps
Krönen Sie Ihre Prüfungsvorbereitungen durch eine Aufarbeitung Ihrer Reflexionen im Portfolio
- Erstellen Sie daraus eine Synopse Ihrer Entwicklung
- Formen Sie diese Synopse um zu einer Visualisierung (machen Sie z.B. Ihre Entwicklungsspirale, eine Entwicklungsleiter, eine Entwicklungslandkarte usw.)
- Gestalten Sie auf der Basis der Synopse Ihr eigenes erzieherisches und didaktisch-methodisches Konzept (als Anregung siehe das Lernplakat)
Ganz, ganz wichtig!!
- Erstellen Sie aus Ihrer Visualisierung zu Ihrem eigenen erz. und did.-meth. Konzept einen Fließtext und fügen Sie diesen Textbaustein in Ihre Lehrprobenentwürfe ein. Damit übermitteln Sie Ihren Prüferinnen und Prüfern ganz wichtige Botschaften!
Jetzt folgt noch als Schmankerl das Referendariat-ABC
A Annahme
Nimm die Schüler so an wie sie sind, du hast keine andern!
B Belohnung
Vergiss nicht zu feiern, wenn du ein gutes Ergebnis erzielst.
C Charakterstärke
Lerne aus gemachten Fehlern für die nächsten Vorhaben.
D Denke positiv
Sage dir Sätze wie "Ich schaffe das" oder "Alles wird gut".
E Erfolg
Halte Erfolge fest; notiere positive Aussagen deiner Ausbilder und hefte sie an deine Pinwand.
F Freunde
Suche Abwechslung und Rat bei Freunden.
G Gipfel
Der Gipfel sieht nur von unten unerreichbar aus!
H Helfer
Wenn du nicht weiter kommst, suche den Kontakt zu anderen Referendaren.
I Information
Besorge dir Tipps und Materialien bei deinen Vorgängern.
K Kollegen
Integriere dich in dein Kollegium!
L Lachen
Lachen ist gesund, tut deiner Seele gut und verbreitet gute Stimmung.
M Motivation
Schreibe auf was dich ärgert, zerknüll es und wirf es in den Mülleimer!
N Nein
Du musst auch mal nein sagen können.
O Organisation
Organisation ist das halbe Leben! Plane mehr Zeit ein, dann hast du weniger Stress.
P Priorität
Sortiere die Arbeit nach ihrer Wichtigkeit und mach Unwichtiges am Ende.
Q Quatsch
Wenn etwas lustig oder komisch ist, kannst du es dir leichter merken.
R Reden
Gespräche helfen, entlasten und klären Missverständnisse.
S Sport
Sport dient der Abwechslung und fördert deine Körperhaltung.
T Telefon
Suche und nutze alle Gelegenheiten, viel und frei zu reden.
U Urlaub
Gönne dir in den Ferien erholsame Urlaubstage.
V Vertrauen
Hab vor allem Vertrauen in dich selbst.
W Wunder
Wunder gibt es immer wieder!
Z Ziel
Je klarer du ein Ziel vor Augen hast, je eher wirst du es erreichen!
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