Warum finden Sie an dieser Stelle zusätzlich dieses sonderbare Thema?
Ganz einfach: Seit Jahren beklage ich bei Lehrproben eine mangelnde Gesprächsbereitschaft und Gesprächsführungskompetenz bei angehenden Lehrerinnen und Lehrern. Das hat mit dem Trend der letzten 25 Jahre zu tun vornehmlich Unterricht zu zeigen, bei dem (zumindest in Primar- und Sek1-Stufe) schüleraktive U-Formen im Mittelpunkt stehen und der Unterrichtende sich zurücknimmt.
Auch Hilbert Meyer übt Kritik an diesem Trend und fordert mit dem Slogan "Zurück zum Frontalunterricht" zu Korrekturen mit Augenmaß auf. Das sehen andere Beobachter ähnlich, weshalb zunehmend Publikationen zu dem Thema "Philosophieren mit Kindern" erscheinen.
Beispiele:
.
.
.
Das Salz in der Suppe sind dabei die Fragen, die vom Lehrer oder noch besser von neugierigen Schülern aufgeworfen werden. Diese sind zugleich die Eckpunkte einer Denkerziehung und Antriebsfedern der Kreativität.
.
Beispiele:
Ist Zeit wichtig?
Was ist lebensnotwendig?
Was ist Kraft?
Sieht jeder das Gleiche?
Können Blumen glücklich sein?
Was ist Glück?
Besteht das Leben aus Warten?
Kann ein Hund lachen?
Wieso gibt es Geld?
.
usw. ..................... und Sie müssen ganz energisch solche Fragen erzeugen, auch in Vorzeigestunden, damit spannende Gesprächssituationen entstehen!
.
Für das Philosophieren mit Schülern sind ferner Gedankenexperimente von außerordentlich großer Bedeutung.
.
Beispiele:
Stell dir vor, es gäbe keinen Zucker!
Male dir aus, die Farbe grün würde nicht existieren!
Stell dir vor, es gäbe keine geraden Linien!
usw.
.
Und nun noch einige Internetadressen zum Thema, damit Sie sich tiefer einlesen können.